Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch ist die finale Hürde auf dem Weg zum neuen Job. Im gröbsten Sinne lässt es sich als Gespräch zwischen dem oder den Bewerber(n) und einem oder mehreren Vertreter(n) des Arbeitgebers definieren. Nachdem man meist einige Dutzend Bewerbungen geschrieben und abgeschickt hat, rückt mit dem bevorstehenden Bewerbungsgespräch das Ziel in greifbare Nähe. Gleichzeitig stellt das Bewerbungsgespräch aber auch die wohl größte Herausforderung dar. Es gibt nun keinen formalen Rahmen mehr den man einhalten muss, keine Informationen die unbedingt enthalten sein müssen und man hat nicht unbegrenzt Zeit, um sich seine Formulierungen zurecht zu legen. Manche lernen nun die 200 häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen auswendig und versuchen sich auf jede eine möglichst gute Antwort zurecht zu legen. Dieser Ansatz ist ziemlich aufwendig und sehr stark fehlerbehaftet, denn wenn etwas nicht so läuft wie geplant, was sehr wahrscheinlich ist, ist man vollständig aus dem Konzept.

Wie bereite ich mich optimal auf ein Bewerbungsgespräch vor?

1. Schritt

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr hart erkämpftes Bewerbungsgespräch zum Flop wird, können Sie sich mit einigen einfachen Mitteln optimal darauf vorbereiten. Erster Schritt dazu ist die passende Kleidung. Schauen Sie wie das Unternehmen aufgestellt ist und welche Standards erwartet werden, hier gilt lieber etwas overdressed als zu locker. Wenn Sie allerdings nie Anzüge tragen, ist es unnötig für das Vorstellungsgespräch damit anzufangen, schließlich müssen Sie sich in Ihren Sachen auch wohlfühlen.

2. Schritt

Ein nächster wichtiger Schritt ist das sammeln von Informationen zum jeweiligen Unternehmen. Je größer Ihr Wissen, vor allem über aktuelle Themen, aber auch die Philosophie u.ä. des Unternehmens ist, je mehr können Sie damit punkten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie im Bewerbungsgespräch gebeten, sich selbst kurz vorzustellen. Hier ist es durchaus ratsam, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen welche Eigenschaften man ansprechen möchte, allerdings sollten Sie nichts auswendig lernen. Unangenehmere Fragen wie nach den Stärken und Schwächen können Sie in diesem kleinen Dialog bereits freiwillig beantworten und so besser einbauen bzw. bestenfalls direkt auf das Unternehmen beziehen. Sobald Sie sich bewusst sind was Sie können und wo Ihre Stärken liegen, können Sie einen Freund oder Bekannten bitten sich einige Fragen die in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden auszusuchen. Ihre Aufgabe ist es diese möglichst spontan zu beantworten, so setzt sich die Aussage, welche Sie auf eine Frage machen wollen fest, nicht aber die Formulierung dazu und so sprechen Sie freier und authentischer.

3. Schritt

Ist der Tag des Bewerbungsgesprächs dann gekommen versuchen Sie sich zu entspannen und Ihre Gedanken auf ein anderes Thema zu lenken. Wenn Sie ständig daran denken, was Sie falsch machen könnten, dann machen Sie auch Fehler. Schnell hat man sich gesetzt bevor der Gegenüber einem den Platz angeboten hat, so was passiert, macht aber einen schlechten Eindruck und kann vermieden werden. Also setzen Sie ein freundliches Lächeln auf, kramen Ihre besten Manieren raus und zeigen sich von der sympathischsten Seite.

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